Maarten Schmidt starrte auf das seltsame sternförmige Objekt und sah etwas, was noch nie jemand zuvor gesehen hatte. Er sah den Rand des Universums.
Schmidt wurde 1929 in Groningen, Niederlande, geboren und wurde ein niederländisch-amerikanischer Astronom, der unser Verständnis des Universums für immer veränderte. Er starb am 17. September 2022 in Fresno, Kalifornien. Aber sein Vermächtnis ist nicht das Datum seiner Geburt oder seines Todes. Es ist seine Entdeckung.
Im Jahr 1963 bestimmte Schmidt die Wellenlänge der Strahlung von Quasaren, den sogenannten Quasaren. Seine Analyse ergab, dass es sich dabei nicht um Sterne handelte. Sie waren etwas ganz anderes. Sie sind weit entfernte, uralte Wesen und unglaublich mächtig.
Vor Schmidt waren die Astronomen verwirrt. Quasare sehen aus, wenn man sie durch ein Teleskop betrachtet, wie Sterne. Aber ihre Lichtspektren waren falsch. Schmidt sah Muster in den unordentlichen Lichtlinien. Er erkannte sie als Wasserstofflinien, aber sie waren verschoben.
Dieser Wandel war nicht natürlich. Dies ist der Doppler-Effekt. Das Licht wurde gestreckt, weil sich das Objekt von uns entfernt. Schnell.
Quasare ziehen sich so schnell zurück und sind so weit entfernt, dass ihr Licht möglicherweise bis zu 15 Milliarden Jahre zurückgelegt hat, um die Erde zu erreichen.
Das bedeutet, dass Quasare die am weitesten entfernten Objekte sind, die jemals beobachtet wurden. Sie gehören auch zu den ältesten. Schmidts Arbeit führte direkt zu der Theorie, dass Quasare Galaxien in den frühen Stadien ihrer Entstehung sein könnten. Er schaute in ein Teleskop und sah eine Babygalaxie.
Dies stellte akzeptierte Theorien über das Alter und den Ursprung des Universums in Frage. Wenn diese Objekte so weit entfernt sind, muss das Universum älter und dynamischer sein als bisher angenommen.
Schmidts Reise begann in Europa. Er studierte an der Universität Groningen und der Universität Leiden. Er erwarb seinen Ph.D. 1956 in Leiden. Danach arbeitete er bis 1959 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Observatorium Leiden.
1959 zog er in die Vereinigten Staaten. Er trat dem Stab der Hale-Observatorien in Kalifornien bei. Aus diesen Einrichtungen wurden später die Observatorien Mount Wilson und Palomar. Er trat außerdem der Fakultät für Astronomie des California Institute of Technology bei.
Seine frühen Arbeiten hatten nichts mit Quasaren zu tun. Es ging um die Heimat. Er erstellte ein mathematisches Modell der Milchstraße. Er nutzte alle verfügbaren Daten zur Verteilung von Sternen, interstellarem Gas und Staub. Dieses Modell half Astronomen, die Struktur der Milchstraße zu verstehen. Es erklärte seine dynamischen Eigenschaften. Es gibt uns eine klarere Karte unseres eigenen Hinterhofs.
Aber die Quasararbeit war größer. Es verändert das Ausmaß von allem.
Schmidt und seine Kollegen untersuchten in den 1960er Jahren extragalaktische Phänomene. Sie fanden heraus, dass sich Quasare schneller entfernen als jedes andere bekannte Objekt. Die Auswirkungen waren atemberaubend. Das sind nicht nur weit entfernte Felsen. Sie sind Relikte aus der Anfänge der Zeit.
Seine Interpretation deutete darauf hin, dass der Blick auf Quasare wie eine Zeitreise in die Vergangenheit sei. Wir sehen das Universum so, wie es vor Milliarden von Jahren war.
Schmidts Führung blieb auch nach seinen großen Entdeckungen bestehen, Schmidt machte weiter. Von 1978 bis 1980 war er der letzte Direktor der Hale Observatories. Er beaufsichtigte die Verwaltungsabteilungen von Palomar und Mt. Wilson.
Er ist immer noch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aktiv. Von 1984 bis 1986 war er Präsident der American Astronomical Society. In den Jahren 1983–1995 war er Vorstandsmitglied der Union of Astronomical Universities. Seit drei Jahren ist er Vorsitzender des Ausschusses.
Aber alles geht auf diesen Moment im Jahr 1963 zurück.





















